Der Umunumo-Freundeskreis Bersenbrück musste aufgrund der heftigen Schneefälle witterungsbedingt die Tannenbaum Sammelaktion vom 10. auf den 17.Januar verschieben, weil die Sicherheit der Sammler und deren Fahrzeuge vorging.
35 Personen im Alter von 7 bis 88 Jahren beteiligten sich bei fast frühlingshaften Temperaturen um 8 Grad daran.
Der Erlös der diesjährigen Sammlung von bislang 3.728,06 € ist bestimmt für ein Trinkwasserprojekt in der Region Kandi im Norden des afrikanischen Staates Benin.
Baumspender, die nicht angetroffen wurden, werden gebeten eine Spende
auf das Konto der Kath. Kirchengemeinde St. Vincentius
mit der IBAN-Nr. DE90 2655 1540 0010 0048 10 (Kreissparkasse Bersenbrück)
oder IBAN Nr. DE69 2659 0025 0201 7288 04 (Vereinigte Volksbank Bramgau-Osnabrück-Wittlage) unter Angabe des Stichwortes „Trinkwasserprojekt Benin“ zu überweisen.
Auf Wunsch werden Spendenbescheinigungen von der Kirchengemeinde ausgestellt.
Da das Wasserprojekt nicht ganz billig ist, und der Freundeskreis auch nur über überschaubare Mittel aus mtl. Dauerspenden verfügt, gilt es auf verschiedenste Art und Weise Geldmittel zu akqirieren.
Unabhängig von der Tannenbaumaktion können jederzeit auch aus anderen privaten Anlässen Spenden auf die vorgenannten Konten der Kath. Kirchengemeinde St. Vincentius überwiesen werden.
Koordiniert wird das neue Wasserprojekt wie in der Vergangenheit mit Hilfe vom Misereor Hilfswerk in Aachen.
Es wird nach längerer Unterbrechung wieder eine Zuwendung von der Bingo-Umweltstiftung erwartet, wofür eine Zusage über 15.000 Euro vorliegt.
Projektträger vor Ort ist Caritas Kandi, die auch über qualifiziertes Personal für die Durchführung des Projektes, dem Bau von 24 Bohrbrunnen mit geeignetem Pumpensystemen, verfügen und so den Zugang von sauberem Wasser gewährleisten.
Ergänzend dazu werden Hygienemaßnahmen, Aufforstungen und die Einrichtung von Waschstellen umgesetzt, um das Umfeld der Brunnen zu schützen und die gesundheitlichen Bedingungen der Bevölkerung zu verbessern.
Zudem wird großer Wert auf die Einbindung der lokalen Bevölkerung gelegt. Neben den technischen Maßnahmen sind begleitende Aktivitäten zur Ausbildung und Sensibilisierung der Zivilbevölkerung vorgesehen.
Wie schon in der Vergangenheit anderenorts bei der Schaffung von Brunnenanlagen werden Wasserkomitees gegründet und geschult, um den Betrieb und die Instandhaltung der Anlagen eigenständig zu sichern.
Workshops zur partizipativen Wirkungsbeobachtung stärken die Eigenverantwortung der Bevölkerung, während Sensibilisierungsmaßnahmen zu Hygiene und gesundheitlicher Präventation dazu beitragen, wasserbedingte Krankheiten zu reduzieren und die Lebensqualität in der Region langfristig zu verbessern.




